Bürgerservice

Wichtige Telefonnummern

Notruf
 
Feuerwehr 122
Polizei 133
Rettung 144
Internationaler Notruf 112
Gasnotruf 128
Vergiftungszentrale 014064343
Bergrettung 140
Telefonseelsorge 142
Ärztenotruf 141
Bankomat Kartensperre 08002048800
Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr Kematen an der Ybbs 074482310 (nicht ständig besetzt)
Rettung
Rotes Kreuz Kematen an der Ybbs 07448334
Krankentransporte 0747262144
Polizei
Polizeidienststelle Kematen an der Ybbs 059133-3108
Polizeidienststelle Ulmerfeld-Hausmening 059133-9114
Ärzte
Dr. Christian Hinterdorfer (Allgemeinmedizin) 074482522 (Ord.Kematen/Ybbs)
Dr. Christian Hinterdorfer (Allgemeinmedizin) 0744859955 (Ord. Allhartsberg)
Dr. Manfred Troll (Allgemeinmedizin) 074482322-0 oder 0744826005
Dr. Mayrhofer (Allgemeinmedizin Rosenau) 074482500-0
Tierärzte
Mag. Tanja Mostböck (Rosenau) 0744859920
Krankenhäuser
Landesklinikum Mostviertel Amstetten 065041097
Landesklinikum Mostviertel Waidhofen/Ybbs 074429004
Landesklinikum Mostviertel Amstetten Mauer 07475501-0
Gebrechendienst
EVN-Waidhofen an der Ybbs 07442510-2010
EVN-Störungsnummer 074425204 24h erreichbar
Flüssiggas-Serviceline 0152174-728
Rauchfangkehrer
Fa. Hüblauer Aschbach 0747823722-80
Fa. Eichberger Ulmerfeld 0747553825
Apotheken
Apotheke an der Eisenstraße Kematen/Ybbs 0744859977
Apotheke Rosenau 074482525-0
Apotheke zur Hofmühle Ulmerfeld-Hausmening 0747552383-0
Gemeinde Kematen an der Ybbs
Gemeindeamt Kematen an der Ybbs 07482312
Festhalle Kematen an der Ybbs 074484298
Bereitschafthandy Bauhof Kematen/Ybbs 069981137739
Bezirkshauptmannschaft
Bezirkshauptmannschaft Amstetten 0747290025-0
Magistrat Waidhofen an der Ybbs 07442511-0
Pannendienst
ARBÖ Pannendienst 123
ÖAMTC Pannendienst 120

Richtige Alarmierung

Richtige Alarmierung: Feuerwehr (Notruf 122)

  • Ruhe bewahren
  • WER? -> Immer zuerst Ihren Namen nennen (Rückrufmöglichkeit)
  • WAS? -> Betriebsgebäude-, Haus- oder Wohnungsbarnd, Zimmerbrand, Auotbrand, PKW Unfall usw.
  • WO? -> Immer vollständige Adresse nennen (Besonderheiten bei Anfahrt und Opjekt)
  • WIE? - > Brandausmaß, vermisste / eingeschlossene / verletzte Person(en), besondere Gefahren usw.

Ablauf der Bezirksalarmzentrale (BAZ)

Der Notruf langt über die Nummer 122 in der BAZ ein. Sofort beginnt ein Computer mit genauem Mitschnitt der Alarmierung mitzulaufen, der Computer wertet die Telefonnummer des Anrufers aus. Dies kann wichtig sein wenn der Anrufer im Schock zum Beispiel keine genauen ANgaben zu seinem Standort machen kann, ermöglicht aber auch Rückrufe bei weiteren Fragen.

Ihre Angaben werden nun vom Computer ausgewertet, der Alarmierungsvorschlag wird erstellt.

Per Knopfdruck werden nun die Feuerwehren alarmiert, auf der großen Bezirkskarte wird die entsprechende Feuerwehr auf "Im Einsatz" gestellt. So behält der Journaldienst immer den Überblick über die laufenden Einsätze.

Die Feuerwehren werden per Sirene, Pager als auch Handy alarmiert, so können nach Bedarf die erforderlichen Kräfte gezielt vom Einsatz informiert werden. Auch Spezialistengruppen (Schadstoff, Höhenrettung, etc.) können gezielt alarmiert werden.

Dieses System garantiert, dass die erforderlichen Kräfte innerhalb weniger Minuten auf dem Weg zum Einsatzort sind, in Amstetten vergehen so bei einem Gerneralalarm (Brand, Menschenrettung) höchstens 3-4 Minuten bis das erste Fahrzeug vollbesetzt die Zentrale verlässt, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Wird eine Feuerwehr des Bezirkes alarmiert muss diese eine Ausrückemeldung an die BAZ machen. Erfolgt diese nicht in der vorgegebene Zeit, vom Landesfeuerwehrverband sind dafür 5 Minuten angesetzt, so wird diese Feuerwehr nochmals verständigt und zusätzlich noch umliegende weitere Kräfte.

An technischer Ausstattung stehen neben Notrufleitungen, Telefonen, Telefax und natürlich Funkgeräten (4m) auch Standleitungen zu Krankenhaus, Bezirkshauptmannschaft, Stadtgemeinde (Polizei) und Funkverbindung zum Roten Kreuz zur Verfügung. In der BAZ sind 3 Computerarbeitsplätze vorhanden, ein vierter dient der Abwicklung von TUS Alarmen, im Falle eines Großeinsatzes ist im Nebenraum die Infrastruktur für einen Krisenstab vorhanden (Telefone, Funk, PC).

Informationen zur Bereichsalarmzentrale (BAZ) Amstetten

Die Bereichalrmzentrale (BAZ) Amstetten nimmt Notrufe aus dem gesamten Bezirk Amstetten und Scheibbs entgegen. Unterstützt durch modernste Alarmierungstechnik und detailierte Alarmpläne werden 125 Feuerwehren der  Bezirke Amstetten und Scheibbs zentral von Amstetten aus koordiniert.

Auch automatische Brandmeldeanlagen (TUS), wie sie jeder größere Betrieb besitzt, werden von der BAZ Amstetten überwacht. Der Betrieb in der BAZ läuft computerunterstützt ab, die Eingabe des Einsatzortes und des Ereignisses (Brandklasse, Menschenrettung, Technischer Einsatz, Schadstoff etc.) führt zur Ausgabe eines Alarmierungsvorschlages, Dieser berücksichtigt nicht nur die örtlichen Gegebenheiten, sondern auch den Ausrüstungsstand der betreffenden Feuerwehren.

Den technischen Möglichkeiten der BAZ wird durch speziell geschultes Personal Rechnung getragen, so ist rund um die Uhr ein kompetenter Journaldienst anwesend. Tagsüber wird die BAZ von hauptberuflichen Kräften besetzt, Abends, an Wochenenden und Feiertagen durch geschultes freiwilliges Personal.

Wichtig

Im falle einer Notsituation (Brand, Verkehrsunfall etc.) UNBEDINGT DIREKT die NOTRUFNUMMER 122 WÄHLEN. Bei einer "indirekten" Alarmierung über die Feuerwehrkameraden, Feuerwehrkommandant etc. geht wertvolle Zeit verloren!

Verhalten im Brandfall

Es brennt wie verhalte ich mich richtig

Grundsätzlich! Folgende Reihenfolge ist immer richtig
Richtige Alarmierung
Feuerwehr (NOTRUF 122), Ruhe bewahren

brandfall  

WER? -> immer zuerst ihren Namen nennen (Rückrufmöglichkeit)
WAS? -> Betriebsgebäude-, Haus- oder Wohnungsbrand, Zimmerbrand, Autobrand usw.
WO? -> Immer vollständige Adresse nennen (Besonderheiten bei Anfahrt oder Objekt)
WIE?- > Brandausmaß, vermisste / eingeschlossene Person(en), besondere Gefahren usw.

RETTEN! -> Sich oder andere ohne Selbstgefährdung (anderen helfen, selbst flüchten
LÖSCHEN! -> Nur wenn gefahrlos möglich (Rauchgasvergiftung)
Feuerwehr einweisen! - > An markantem Punkt das EIntreffen der Feuerwehr erwarten
Feuerwehr informieren! -> Art, Ort des Brandes, vermisste Personen, besondere Gefahren usw.

Etwa die Hälfte aller Brände werden gelöscht, noch bevor die Feuerwehr eintrifft

Beginnen sie erst mit dem Löschen des Brandes wenn:

  • die Feuerwehr alarmiert ist
  • keine Personen mehr zu retten sind
  • die Flucht nicht nötig oder nicht mehr möglich ist

Bei Fluchtmöglichkeit! Jedoch immer ohne sich selbst zu gefährden

Im Brandraum: offene Fenster und Türen schließen (eventuell unteren Türspalt abdichten)
Im Stiegenhaus: öffnen der oberen Fenster (Fenster von Fluchtwegen immer öffnen)
Gefährdete Personen warnen: Mitbewohner, Nachbarn oder sonstige Personen
Aufzug: einen Aufzug im Brandfall nicht benutzen, Flucht nur über das Stiegenhaus

Keine Fluchtmöglichkeit! Sie sind vom Feuer eingeschlossen

Löschversuche unternehmen: brennbare Gegenstände entfernen, mit Decke ersticken usw.
Vom Brandherd entfernen: flach am Boden und soweit wie möglich vom Brandherd weg
In Nebenraum zurückziehen: die Türe hinter sich schließen und die Türritzen abdichten
Erst jetzt ein Fenster öffnen: durch rufen und winken auf sich aufmerksam machen

Die Feuerwehr kommt! Erwarten und Informieren der Feuerwehr

Die Feuerwehrmänner brauchen ein paar Minuten, um im Feuerwehrhaus einzutreffen und die Anfahrt dauert auch noch einige Zeit. Diese Wartezeit empfinden die Betroffenen oft sehr lange. Damit die Feuerwehr gleich helfen kann, ohne lange Erkundungen einzuholen, ist es gut, wenn Sie die Feuerwehr deutlich sichtbar einweisen.

Dabei dind  folgende Punkte zu beachten:

  • Schaulustige! -> Diese sollen vom Objekt und den benötigten Zufahrtswegen ferngehalten werden
  • Erwarten der Feuerwehr! -> An einer markanten Stelle (Einfahrten, Tore, Gitter usw. öffnen)

Die Feuerwehr ist zu informieren:

  • Wo brennt es? -> Möglichst genaue Angabe über die Lage des Brandherdes im Objekt
  • Wer wird vermisst? -> Vermutete Lage von Personen, Tieren und wertvollen Sachen
  • Besondere Gefahren? -> Gasflaschen, Schusswaffen, Munition, Chemikalien usw.
  • Zutrittsmöglichkeiten? -> Haupteingang kann noch als Fluchtweg für Personen dienen

Zum Abschluss eine besondere Bitte Ihrer Feuerwehr! Achten Sie beim Abstellen ihres PKW in diversen Siedlungsstraßen auf die Durchfahrtsmöglichkeiten (Breite eines LKW) für die Feuerwehr im Einsatzfall!

Der Feuerlöscher

Jeder Feuerlöscher muss regelmässig alle 2 Jahre durch einen Kundendienst überprüft werden. Außerdem nach jedem Gebrauch, auch nach nur teilweiser Entleerung und  falls der Löscher Beschädigungen, z.B.: an Sicherung, Bauteilen oder am Behälter aufweist.
Die Freiwillige Feuerwehr Kematen/Ybbs bietet ein solches Service einmal im Jahr an.

Ein Feuerlöscher wird nach dem Löschmittel benannt, das er enthält:

  • Wasserlöscher
  • Schaumlöscher
  • Pulverlöscher
  • Kohlendioxidlöscher

 feuerloescher

Je nach dem Löschmittel unterscheiden wir drei Hauptlöschwirkungen:

  • Ersticken (Sauerstoff verdrängen)
  • Abkühlen (Zündtemperatur heruntersetzen)
  • Entziehen, verdünnen (antikalytische Löschwirkung)

Grundregeln:

  • Ruhe und Übersicht bewahren
  • Feuerwehr rufen (NOTRUF 122)

Wer einen Aufladelöscher einsetzt, muss ihn vorher entsichern und auslösen. Danach dauert es etwa fünf Sekunden, bis sich der Druck im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach dieser kurzen Pause die Löschüistole öffnen. Es ist weiterhin ausreichend Abstand vom Feuer zu halten, da die Wurfweite von Pulver bis zu sechs Meter beträgt und erst bei diesem Abstand sich die volle Wirkung der Pulverwolke entfaltet.

Da ein Dauerdrucklöscher ständig unter Druck steht, kann nach dem Entsichern die Löschpistole sofort betätigt werden.

Funktionsdauer von Pulverlöschern:

6 kg Löscher: 10-14 Sekunden
12 kg Löscher: 14-20 Sekunden

Brandklassen

Um Brände wirkungsvoll bekämpfen zu können ist es notwendig zu wissen mit welcher Brandklasse man es zu tun hat. Nach dieser Brandklasse richtet sich das Löschmittel. Nicht jeder Brand kann mit jedem Löschmittel bekämpft werden. Wir wollen Ihnen hier einen kleinen Überblick  geben.

brand a Brände fester Stoffe, die unter Glutbildung verbrennen, z.B.: Holz, Papier, Stroh, Textilien, ....
brand b Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen, z.B.: Benzin, Öle, Fette, Lacke,..
brand c Brände von Gasen, z.B.: Methan, Propan, Wasserstoff,....
brand d Brände von Metallen, z.B.: Aluminium, Magnesium,.....
brand f Brände von Speiseölen und Fetten in Kücheneinrichtungen (eigene tragbare Feuerlöschgeräte)

Eignung der Löschmittel

Pulverlöscher mit
Glutbrandpulver
PG brand a brand b brand c  
Pulverlöscher mit
Flammbrandpulver
P   brand b brand c  
Pulverlöscher mit
Metallbrandpulver
M       brand d
Wasserlöscher W brand a      
Schaumlöscher S brand a brand b    
Kohlendioxidlöscher K   brand b    

So wird der Feuerlöscher richtig eingesetzt

bild1   Das Feuer mit dem Wind angreifen, von unten in die Glut und nicht in die Flammen einbringen. Immer Abstand halten, damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt. Unbedingt stoßweise löschen
bild2   Flächenbrände von vorne und von unten beginnend bekämpfen, die Löschwolke über das Brandobjekt legen. Nur soviel Löschmittel einsetzen, wie zur erfolgreichen Ablöschung erforderlich ist. Löschmittelreserve für eventuelle Rückzündung bereithalten
bild3   Bei Tropf- oder Fliesbrände von oben (Austrittstelle) nach unten (brennende Lache) bekämpfen
bild4   Bei größeren Entstehungsbränden mit mehreren Personen und Feuerlöschern gleichzeitig den Löschangriff vortragen
bild5   Die Brandstelle nicht eher verlassen, bis eine Rückzündung ausgeschlossen werden kann
bild6   Benutzte Feuerlöscher niemals wieder an den Bereitstellungsort bringen, sondern sofort durch einen Kundendienst überprüfen und füllen lassen

Beschäftigen Sie sich regelmäßig mit dem richtigen Umgang eines Feuerlöschers, denn ein Feuerlöscher kann Ihnen oder Ihren Mitmenschen das Leben retten!

Sirenensignale und Alarmierung

pager Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren geschieht über die Sirene oder Handy und so genannte Personenrufempfänger, umgangssprachlich bekannt als Pager. Der große Vorteil dieser "stillen Alarmierung ist einerseits die bessere Erreichbarkeit der Feuerwehrmänner und andererseits, dass die Sirene nicht so oft verwendet werden muss. Wird die Feuerwehrnotrufnummer 122 gewählt, wird man zur jeweiligen Bezirks- oder Landeswarnzentrale weitergeleitet, welche die zuständige (n) Feuerwehr (en) anschließend nach den im Alarmplan festgesetzten Regeln alarmiert. Gewöhnlich wird bei kleineren technischen Einsätzen ausschließlich über die Personenrufempfänger alarmiert, bei größeren technischen Einsätzen und bei Brandeinsätzen im Notfall sowohl über die Sirene als auch über die Personenrufempfänger sirene


Sirenensignale im Katastrophenfall

Warnung

signal1

3 Minuten Dauerton

Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt werden soll (Elementarereignisse, technische Katastrophen, Radioaktivtät). Radio TV (ORF) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.

Alarm

signal2

1 Minute auf und abschwellender Ton

Dieses Signal bedeutet "Alarm". Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Radio TV (ORF) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.

Entwarnung

signal3

1 Minuten Dauerton

Dieses Signal (nur nach vorausgegangenem Alarmsignal) bedeutet "Entwarnung", das heißt Ende der Gefahr. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio oder TV, da es vorübergehend bestimmte Einschaltungen geben kann.

Signal für den Feuerwehreinsatz

signal4

 

3 x 15 Sekunden Dauerton, 2 x 7 Sekunden Unterbrechung
Das Signal wird im Bedarfsfall wiederholt

Sirenenprobe
signal5

15 Sekunden Dauerton
Die Sirenenprobe wird jeden Samstag um 11.52 Uhr durchgeführt

Kohlenstoffmonoxidalarm

Kohlenstoffmonoxid (CO) - die ungeschätzte Gefahr

++ giftig + brennbar + farblos + unsichtbar + geruchlos + geschmacklos ++

Dichteverhältnis von CO zu trockener Luft 0,97 - also ungefähr gleich schwer. CO führt bereits in sehr geringer Konzentration in der Atemluft zu Vergiftungen!

Als Grenzwert wird oft der MAK-Wert, das ist die maximale zulässige Konzentration eines Stoffes in der Atemluft am Arbeitsplatz, herangezogen. Dieser Wert ist bei CO sehr gering (hohe Giftigkeit!).

Mak-Wert CO: 30ppm (0,003 Vol %)

Kohlenmonoxid ensteht bei der unvollständigen Verbrennung (Luft- / Sauerstoffmangel) von kohlenstoffhaltigen Stoffen. Das sind zum Beispiel Gase (u.a. Erdgas, Flüssiggas), Öl, Holz, Pellets, Kohle, Holzkohle (Griller!), Kraftstoffe wie Benzin und Diesel usw.

Ideale Verbrennung von Erdgas:
Methan (CH4) + Sauerstoff (2O²) -> Kohlenstoffdioxid (CO²) + Wasserdampf (2 H²O)

Ist aber zu wenig Sauerstoff vorhanden, dann entsteht (zum Teil) CO. Daher wichtig:

  • immer für ausreichende Luftzufuhr sorgen
  • keine offenen Feuerstellen (Griller mit Flamme, etc...) oder Verbrennungsmotorenin geschlossenen oder schlecht gelüfteten Räumen betreiben
  • Heizung/Rauchfang regelmäßig vom Fachmann warten lassen (Servicedienst, Rauchfangkehrer)

Mögliche Ursachen für einen schlechten Zug des Rauchfangs /Abzugsrohres oder Sauerstoffmangelsbei der Verbrennung können sein:

  • Rauchabzug wird behindert - z.B. Vogelnest im Rauchfang, etc...
  • Ansaugöffnung des Heizgerätes verschmutzt - z.B. Tierhaare, Blüten, Laub, etc...
  • ungünstige Luftströmung im Raum durch Ventilatoren, Dunstabzug, Klimageräte, etc...
  • "dichtere Räume" nach Fenster/Türsanierungen
  • Niederdruckwetter, warme Aussentemperaturen, kalte Brennkammer

Bis sich ein "Zug" einstellt, können Brenngase in den Raum gelangen. Bemerkung: Erwärmte Gase (also auch erwärmte Luft) sind leichter als Luft normaler Temperatur, sie erfahren einen Auftrieb. Die Abgasableitung durch den Schornstein erzeugt daher einen Luftzug im Verbrennungsraum, der umso stärker ist, je höher der Schornstein ist, der die erwärmte Luft gebündelt zusammenhält. Dieser Sog hält den Verbrennungsprozess in Gang.

Die Wirkung auf den Organismus besteht darin, dass sich Kohlenstoffmonoxid am Hämoglobin des Blutes anlagert (COHb-Wert) und so die Sauerstoffaufnahme blockiert. Symtome einer CO-Vergiftung sind unter anderen: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Konfusion, Sehstörungen, Ermüdung, Krämpfe, Hirnödem, Kollaps, Bewusstlosigkeit bis zum Koma. Bei hoher Dosis oder langer Exposition -> Tod!

Bei Verdacht auf eine CO-Vergiftung:

Sofort den Feuerwehrnotruf 122 bzw. bei Verletzten den Rettungsnotruf 144 wählen.

CO-Melder für den Heimgebrauch ab ca. 40 Euro, sie geben beim Erreichen des MAK-Wertes einen Alarm ab.

Quelle: co-vergiftung.at    

Verhalten bei Blaulicht

Jeder Autofahrer kennt die Situation, wenn im Rückspiegel plötzlich ein Einsatzfahrzeug von Feuerwehr, Rettung oder Polizei auftaucht in der folgenden Übersicht erhalten Sie einige Tipps:

blaulicht

  • Bleiben Sie ruhig und reagieren Sie besonnen!
  • Nach Möglichkeit machen Sie dem Fahrzeug sofort Platz, in dem Sie an die rechte Seite fahren. Signalisieren Sie dies deutlich durch Setzen des Blinkers. Wechseln Sie keinesfalls mehrmals die Fahrspur, sondern entscheiden Sie sich für eine Richtung
  • Bei einer roten Ampel können Sie vorsichtig soweit in die Kreuzung einfahren, bis das Einsatzfahrzeug vorbeifahren kann. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine anderen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger gefährden
  • Wenn Sie keine Möglichkeit haben, während der Fahrt auszuweichen, fahren Sie mit angemessener Geschwindigkeit vor dem Einsatzfahrzeug her. Verlangsamen Sie nicht unnötig Ihre Geschwindigkeit (und somit die des nachfahrenden Einsatzfahrzeuges), bedenken Sie jedoch, dass Sie nicht das Einsatzfahrzeug sind. Achten Sie auf die nächste Ausweichmöglichkeit, setzen Sie den Blinker und machen Sie dem Einsatzfahrzeug Platz
  • Setzt das Einsatzfahrzeug zum Überholen an, setzen Sie den Blinker und verlangsamen Sie ihre Geschwindigkeit
  • Aud Autobahnen ist der Pannenstreifen immer für Einsatzfahrzeuge freizuhalten

Warum Rauchmelder

Brandrauch tötet

  • Jährlich nahezu 1000 Brandtote allein im deutschsprachigen Raum!
  • 70% aller Brandopfer werden im Schlaf überrascht
  • 95% sterben an einer Rauchgasvergiftung
  • Brandrauch ist damit für den Menschen gefährlicher als Feuer selbst
  • Schon wenige Atemzüge sind tödlich

Die Todesgefahr ist unabhängig von der Hausbauweise. Moderne Haushalte sind angefüllt mit Möbel und Gebrauchsgegensrtände bei deren Verbrennung giftiger Rauch entsteht. Die Bauweise eines Hauses ist unerheblich, denn ob Steinhaus oder Holzhaus: die Opfer erliegen dem Erstickungstod, bevor das Feuer die Bausubstanz angreift. Untersuchungen zeigen eindrucksvoll die lebensrettende Wirkung von Rauchmeldern.
Durch den Einbau von Rauchmeldern in Privatwohnungen wurde in vergleichbaren Ländern die Zahl der Brandtoten um 40% verringert!

Wo kann ich einen Rauchmelder erwerben?

Es gibt einige Möglichkeiten!
Die Fa. Expert Ostermann bietet Ihnen eine Reihe von Rauchmeldern an, weiters in jedem Fachhandel sowie die Feuerwehr hat die Möglichkeit ihnen einen Rauchmelder zu besorgen
NEU: Rauchmelder die untereinander mittels Funk verbunden sind, d.h. alle die im Haus bzw. Wohnung montiert sind, schlagen Alarm und Sie können flüchten.
Rauchmelder kosten nicht viel, bedenkt man was er bringt. EIn Menschenleben ist kostbar.

Nähere Info bekommen Sie auch bei der Feuerwehr

Sicherheit zu Hause

Öfen und Herde

  • Das unsachgemäße Aufstellen von Öfen, Herden und sonstigen Feuerstätten ist eine häufige Gefahrenquelle
  • Bestimmungen für die Lagerung von Heizmaterial beachten
  • Brennbare Gegenstände von Öfen und Heizungskessel fernhalten
  • Befinden sich Einrichtungsgegenstände in der Nähe des Ofens, zur Wärmeabschirmung geeignete Abschirmungseinrichtungen verwenden
  • Raichfangkehrer zu Rate ziehen 

Heizperiode

  • Vor Beginn der Heizperiode Feuerstätten und Rauchfänge durch den Rauchfangkehrer überprüfen und bei Bedarf, Instand setzen lassen
  • Vorgeschriebene Überprüfung der Heizungsanlage durchführen lassen
  • Heizungsanlage laut Herstellervorschriften betreiben

Asche

Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einen Brand führen. Bevor die Asche in einer Mülltonne entsorgt wird, erst in einem feuerfesten Behälter auskühlen lassen. Heiße Asche darf niemals in brennbaren Behältern (Pappkartons, Kunststoffeimern, Kunststoffmülltonnen) gelagert werden.

Feuergefährlicher Abfall

Abfälle, die zur Selbstentzündung neigen (lösungsmittel- bzw. ölgetränkte Putzlappen, u.ä.) dürfen nur im Freien und in verschließbaren Metallbehältern gelagert werden.

Aschenbecher

Zigarettenreste sind eine der häufigsten Brandursachen! Überprüfen sie vor dem Entleeren des Aschenbechers, ob keine Glutreste vorhanden sind. Aschenbecher nur in geeignete Metallbehälter entleeren.

Bügeleisen

Bügeleisen sind bei Arbeitsunterbrechung oder zum Arbeitsende abzuschalten und der Netzstecker ist abzuziehen. Durch die große Wärmeabgabe kann ein "vergessenes" Bügeleisen rasch zu einen Brand führen.

Küchendunstabzüge

Das Wechseln der Filter von Küchendunstabzügen ist eine wesentliche Brandschutzmaßnahme. Den in der Betriebsanleitung vorgegebenen maximalen Zeitabstand beachten. Bei intensiver Verwendung ist ein früheres Austauschen notwendig. Ausgewechselte Filter sind leicht brennbare Abfälle! Wird das Abzugsrohr von Dunstabzügen durch den Dachboden geführt, kann es bei nicht sachgemäßer Ausführung im Falle eines Küchenbrandes zu einer raschen Brandausbreitung auf dem Dachboden kommen. 

Heißes Fett

Speisefett kann in wenigen Minuten überhtzt werden und sich selbst entzünden. Fettbrände sind die häufigste Ursache für Küchenbrände. Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen, sondern mit geeigneten Mitteln abdecken (Feuerlöschdecke).Kein tropfnasses Bratgut in heißes Fett einbringen, da durch das ausspritzende Öl, Brandgefahr entsteht. Frittiergeräte dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Sie sind zwar mit einem Thermostat ausgerüstet, es kann aber durch einen Defekt zu einer Überhitzung kommen. Altes Fett ist leichter entzündbar als frisches, daher erhöht ein öffterer Fettwechsel die Brandsicherheit 

Aufstellen von Wärmegeräten

Kochplatten, kaffemaschinen, Wasserkocher u.ä. sind immer auf einer unbrennbaren Unterlage aufzustellen und sollen mindestens 1/2m Abstand zu brennbaren Materialien haben. Wärmegeräte sind zwar mit Einrichtungen zur Vermeidung von Überhitzung ausgestattet, dürfen jedoch nur unter Aufsicht betrieben werden. Heizspiralen von Tauchsiedernmüssen immer von Flüssigkeit umgeben sein.

Fernsehgeräte, Monitore, Videorecorder, etc.

In jedem Haushalt gibt es Geräte, die während des Betriebes, Wärme abgeben, welche abgeführt werden muß. Werden solche Geräte in einen Schrank oder Wandverbau eingebaut, muß für ausreichende Belüftung gesorgt werden. Zwischen den Wänden und dem Gerät muß seitlich und nach oben mindestens 10cm Abstand sein. Starke Staubablagerung kann in derartigen Geräten zu Wärmestau und somit zur brandgefahr führen. Entstaubungsmaßnahmen nur durch Fachpersonal durchführen lassen!

Spraydosen

Spraydosen nicht in der Nähe offener Flammen, eingeschalteter Wärmegeräte (Heizlüfter, Fön) oder bei brennender Zigarette verwenden. Sicherheitshinweise auf Spraydosen unbedingt beachten. Beim Erhitzen über den in den sicherheitshinweisen angegebenen Wert können Spraydosen explodieren. Nach Gebrauch nicht gewaltsam öffnen und nicht in Feuer werfen.

Heizmatten

Heizmatten sollen nur zum Vorwärmen des Bettes eingeschaltet werden. Dauernd eingeschaltete heizmatten können durch Wärmestau zum Brand führen. beschädigte Heizmatten stellen ebenfalls ein hohes Risiko dar.

Glühlampen

Glühlampen erreichen eine sehr hohe Oberflächentemperatur. Daher ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien einhalten. Niemals durch Papier oder ähnlichen abschirmen.

Hantieren mit offenem Feuer oder Licht

Gas- und petroleumlampen sowie Kerzen haben schon viel Unheil angerichtet. Sie dürfen weder ohne Aufsicht, noch in leicht brennbarer Umgebung betrieben werden.

Lagerung auf Dachböden

Auf Dachböden dürfen keine leicht brennbaren Materialien gelagert werden. Rauchfänge und Dachfenster sind von jeder Lagerung frei zu halten. Alle Bereiche des Dachbodens müssen leicht zugänglich sein. Bau- und feuerpolizeiliche Vorschriften sind einzuhalten.

Rauchen

Durch Sorglosigkeit beim Rauchen kann es leicht zu einen Brand kommen. Besonders das Wegwerfen von glühenden Zigarettenresten stellt eine große Gefahr dar. Durch das Einschlafen mit der brennenden Zigarette in der Hand sind schon viele Menschen um ihr Leben gekommen.

Heimwerken

Bei diversen Arbeiten wie z.B. Trennschleifen, Schweißen, Löten oder Abbrennen besteht eine hohe Brandgefahr. Überprüfen sie vor derartigen Tätigkeiten die Umgebung ihres Arbeitsplatzes auf entzündbare Materialien und treffen sie geeignete Maßnahmen, damit ihre Tätigkeit keinen Brand auslösen kann. Stellen sie ein für die Brandklasse geeignetes Löschgerät bereit und machen sie sich mit der Bedienung vertraut. Gehen sie kein Risiko ein, fragen sie Fachleute, wenn sie nicht sicher sind ob ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen. Führen sie mehrmalige Nachkontrollen des Arbeitsbereiches innerhalb von 2 bis 3 Stunden nach Arbeitsende durch.  

Verarbeitung von leict entzündbaren Stoffen

Viele Lacke, Kleber, Putzmittel usw. enthalten Lösungsmittel, deren Dämpfe explosiv sind. Bei der Verarbeitung ist im Arbeitsraum, aber auch in den benachbarten Räumen auf folgende Sicherheitsvorkehrungen zu achten:

  • Sicherheitshinweise auf Verpackung beachten
  • Währen der Arbeit immer gut lüften
  • Keine Lichtschalter betätigen
  • Keine Geräte verwenden wo es zu einer Funkenbildung kommen kann (elektrisches Handwerkzeug, Küchengeräte, Spielzeug, Mobiltelefone, usw.)
  • Rauchverbot beachten
  • Kein Feuer und offenes Licht verwenden
  • Keine Heiz- und Trocknungsgeräte verwenden
  • Feuergefährlichen Abfall (verunreinigte Lappen) richtig entsorgen
  • Nach der Arbeit alle Behälter dicht verschließen

Auftauarbeiten

Zugefrorene Rohre, Heizkörper usw. nur vom Fachmann auftauen lassen. Beim Arbeiten mit offener Flamme vorher Umgebung von brennbaren Materialien frei machen. Kleinlöschgerät bereitstellen und Arbeitsstelle nach Beendigung der Arbeit mehrfach kontrollieren.

Christbaumbrand

Checkliste gegen einheißes Fest

Adventkranz
Lassen sie ihn nicht aus den Augen, sollte eine Kerze zu weit abbrennen, können sie sofort eigreifen.
Je dürrer der Kranz um so höher ist die Brandgefahr (achte sie auf das "Nadeln")

Christbaum
Nur in kühlen und möglichst nicht geheizten Räumen bis zur Aufstellung aufbewahren. Damit Christbäume länger frisch bleiben, am besten bis zur Aufstellung in einem mit Wasser gefüllten Topf oder Kübel stellen.

Aufstellung
Nur kipp- und standsichere Vorrichtungen (Christbaumständer) verwenden. Bewährt haben sich die im Handel erhältlichen Christbaumständer mit eingebauten Behälter, der mit Wasser gefüllt ist. 

christbaum

Standort
Christbäume immer so aufstellen, daß im Falle eines Brandes das Verlassen eines Raumes ungehindert möglich ist. Daher nicht unmittelbar neben Türen aufstellen (Fluchtwegmöglichkeit freihalten).

Schutzabstände
Mindestens 50cm Abstand von brennbaren Vorhängen, Decken und Möbeln halten. Die Umgebung des Christbaumes von leicht entzündlichen Gegenständen Freihalten.

Christbaumschmuck
Keine brennbaren Stoffe wie Papier, Watte, Zelluloid und Zellwolle verwenden. Abstände zu Kerzen beachten.

Aufsicht
Christbäume mit brennenden Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.

Kinder
Nie unbeaufsichtigt lassen, wenn die Christbaumkerzen brennen. Eventuell Zündhölzer und Feuerzeuge versperren,damit Kleinkinder die Kerzen nicht heimlich allein anzünden können.

Kerzen
Sicher befestigen, die Kerzen von oben nach unten anzünden und von unten nach oben auslöschen. immer eine Feuerlöscher oder Kübel Wasser in der Nähe bereithalten (sowohl beim Adventkranz als auch beim Christbaum).

Sternspritzer
Beim Abbrand beobachten, vorallem die glühenden Restkolben nicht mit brennbaren Gegenständen in Verbindung bringen. Keinesfalls auf dürren Ästen anbringen.

sternspritzer

Dürre Bäume
Dürre Bäume brennen wie Zunder, der Abbrand erfolgt mit rasanter Geschwindigkeit. Dahaer bald entfernen, keinesfalls mehr die Kerzen anzünden. Immer einen Feuerlöscher bzw. Eimer mit Wasser in der Nähe bereithalten.

Sollte es trotz aller Vorsicht zum Brand kommen gilt folgendes:
Klaren Kopf bewahren - keine Panik

Löschversuche
Mit Wasser sofort löschen bzw. den Baum in eine Decke einrollen oder versuchen, ihn beim Fenster hinauszuwerfen.

Erfolgloser Löschversuch

  • Raum sofort verlassen
  • Türen zum Brandraum schließen
  • Feuerwehr alarmieren (NOTRUF 122)
  • Feuerwehr an markanter Stelle (z.B. beim Haustor) erwarten

 

Gefahren beim Grillen

Jedes Jahr kommt es immer wieder zu Unfällen und Bränden beim Grillen. Um ihnen und ihrer Familie ein "feuriges" Grillfest zu ersparen, haben wir für sie einige Sicherheitstips für ein feuer- und unfallfreies Grillfest zusammengestellt:

grillen  

Grillgerät
Am Anfang steht fie Auswahl des richtigen Grills.     Hier gibt es das Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" (GS), das als Anhaltspunkt geeignet ist. Entsprechend gekennzeichnete Grills stehen fest, wackeln nicht, haben keine scharfkantigen Bleche und auch keine spitzen Ecken.

Grillplatz
Stellen sie das Grillgerät auf eine ebene Fläche und nicht in die Nähe von leicht brennbaren materialien wie Holzbauten, zelte oder Gartenmöbel.

Anzünden und Nachzünden
Leeren sie zum Nachzünden niemals Spiritus oder andere brandverstärker auf die Grillkohle. Neben der entstehenden Stichflamme kann auch eine Rückzündung zu gräßlichen Unfällen führen! Ein Grill darf nur mit speziellen Grillanzündern ( diese sind als Paste, Würfel, Riegel oder auch Flüssig erhältlich) angezündet werden.

Während des Grillens
Beachten sie immer den Funkenflug! Auch weiter entfernte Kleidungsstücke, Papier etc. können durch Funken in Brand geraten. Beaufsichtigen sie den Grill und lassen sie niemals kleine Kinder allein hantieren.

Nach dem Grillen
Die Kohle vollständig erkalten lassen oder mit Wasser ablöschen. die Kohlereste nicht in Plastikbehälter schütten.

Eine "goldene" Regel
Halten sie für alle Fälle in der Nähe des Grills ein Löschgerät (Wassereimer, Feuerlöscher, Löschdecke) bereit.

Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen etwas passieren

  • Brennende Kleidung mit Wasser, Decken oder durch wälzen auf den Boden löschen
  • Verbrannte Stellen sofort unter fließend kaltes Wasser halten und so lange kühlen bis der Schmerz nachlässt bzw. der Rettungsdienst eingetroffen ist
  • Feuerwehr (NOTRUF122) bzw. Rettung (NOTRUF 144) alarmieren
  • Wenn vorhanden: Wunden mit geeigneten Verbandsmaterial abdecken 

Gefahren durch Elektrizität

Richtiges Handeln kann Leben retten!

Elektrizität gehört zu den häufigsten Brandursachen in Privathaushalten! Defekte nicht ordnugsgemäß hergestellte, betriebene oder unterhaltene elektrische Einrichtungen können zu Unfällen oder Bränden führen, deshalb:

  • Beim Kauf neuer Geräte auf die Zeichen GS (geprüfte Sicherheit) und ÖVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) achten. Stets vor Gebrauch eines neu gekauften Gerätes sollte die bedienungsanleitung aufmerksam durchgelesen werden. Auch elektrische Geräte bedürfen der Pflege und sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Dies gikt besonders für Kabel und Stecker. Defekte Geräte sollte man nie selbst reparieren, sondern dies immer den Fachmann überlassen.
  • Eingeschaltete Elektrogeräte wie Bügeleisen, Herd oder Heizstrahler, Tauchsieder oder Fritteusen sollten nie unbeaufsichtigt sein, selbst dann nicht, wenn eine Abstellautomatik am Gerät vorhanden ist. Nach Benutzen des Gerätes sollte der Stecker gezogen werden, dabei den Stecker jedoch nie am Kabel aus der Steckdose herauszihen.
  • Fest verlegte Leitungen gegnen mechanische Beschädigungen, z.B. durch Anstoßen oder Anfahren schützen. Leitungen soweit wie möglich unter Putz legen oder Kunststoffrohre verwenden.
  • Bewegliche Leitungen so legen, daß sie nicht zertreten, überfahren, eingeklemmt oder von Tieren zerbissen werden können.
  • Nur ordnungsgemäße Sicherungen verwenden. Sicherungen niemals flicken oder überbrücken. das bedeutet Lebens- und Brandgefahr
  • Geräte, die heiß werden wwie Kochgeräte, Bügeleisen oder Tauchsieder, sollten stets nur auf feuerfester Unterlage abgestellt und nur unter Aufsicht verwendet werden. Bei Benutzung eines Heizstrahlers oder eines heizlüfters muß besonders darauf geachtet werden, daß sich keine brennbaren Gegenstände in der Nähe befinden, die sich durch den Betrieb erhitzen und damit entzünden könnten. Gleiches gilt für Lampen im Keller und auf Speichern. Auch diese können durch ihren Betrieb so viel Wärme erzeugen, daß sie in der Nähe liegende brennbare Gegenstände entzünden können,
  • Eingeschaltete elektrische Geräte und Motoren nicht unbeaufsichtigt lassen und nach der Benutzung vom Stromkreis trennen.
  • Festgestellte Mängel an elektrischen Anlagen und Motoren unverzüglich und nur vom Fachmann beseitigen lassen. 

Verbrennen im Freien

Verbrennen von Materialien außerhalb von Anlagen
Bundesluftreinhaltegesetz - BLRG

Am 09. August 2010 traten die neuen gesetzlichen Bestimmungen des Bundesluftreinhaltegesetzes (BLRG) in Kraft. Das bisherige Bundesgesetz über das Verbot des Verbrennens biogener Materialien außerhalb von Anlagen wurde aufgehoben.

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Grunsätzlich gilt, dass zukünftig das Verbrennen von biogenen Materialien sowohl flächenhaft als auch punktuell verboten ist, es sei denn, ein im Gesetz angeführter Ausnahmezustand bzw. eine Ausnahmeregelung durch den Landeshauptmann liegt vor.

Mit der Gesetzesnovelle ist auch die bisherige Ausnahmeregelung vom Verbot des punktuellen Verbrennens von biogenen Materialien für den intensiv genutzten Landwirtschaftsbereich während der Wintermonate (16. August bis 30. April) entfallen, ein Verbrennen in diesem Zeitraum ist daher grundsätzlich verboten. 

Ebenso ist es nicht mehr möglich, punktuell kleine Mengen biogener Materialien aus dem Hausgarten und dem landwirtschaftlichen nicht intensiv genutzten Garten und hofbereich zu verbrennen. Die gängige Vollzugspraxissah bisher eine Ausnahme eine Menge von einen Kubikmeter vor. 

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Vom Verbot ausgenommen sind:

  • das Verbrennen im Freien im Rahmen von Übungen zur Brand- und Katastrophenbekämpfung des Bundesheeres und der Feuerwehren sowie der von den Feuerwehren durchgeführten Selbstschutzausbildung von Zivilpersonen
  • Lagerfeuer
  • Grillfeuer
  • das Abflammen von Bödenim Rahmen der integrierten Produktion bzw. biologischen Wirtschaftsweise
  • das punktuelle Verbrennen von geschwendetem Material in schwer zugänglichen alpinen Lagen zur Verhinderung der Verbuschung

Der Landeshauptmann kann mit Verordnung zeitliche und räumliche Ausnahmen vom Verbot des Verbrennens biogener Materialien zulassen

  • das Verbrennen von schädlings- und krankheitsbefallenen Materialien, wenn dies zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen unbedingt erforderlich ist
  • das Räuchern im Obst- und Weingartenbereich als Maßnahme des Frostschutzes
  • Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen
  • das Abbrennen von Stroh auf Stoppelfeldern, wenn dies zum Anbau von Wintergetreide oder Raps erforderlich ist und sofern eine Verrottung des Strohs im Boden auf Grund von Trockenheit nicht zu erwarten ist
  • das Verbrennen von Rebholzin schwer zugänglichen Lagen im Monat April
  • das Verbrennen von biogenen Materialien nach Lawinenabgängen, wenn dadurch die Nutzbarkeit von Weideflächen in schwer zugänglichen alpinen Lagen beeinträchtigt wäre

Sollte der Landeshauptmann keine Verordnung erlassen, kann die Bezirkshauptmannschaft auf Antrag mittels Bescheid Ausnahmen vom Verbrennungsverbot für das Verbrennen von schädlings- und krankheitsbefallenen biogenen Materialien zulassen. Bestehend Verordnungen des Landeshauptmannes bleiben für die Dauer von drei Jahren weiterhin in Kraft.

Bislang fiel die Zuständigkeit des Löschens des "verbotenen" Feuers bzw. die Einhebung des Kostenersatzes auf die Gemeinde. Nunmehr fällt die Zuständigkeit in den Bereich der Bezirksverwaltungsbehörde. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine Information bzw. um eine Kurzfassung des Bundesluftreinhaltegesetzes (BLRG) handelt.

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Der genaue Wortlaut aller Gesetze und Verordnungen kann in der elektronischen Datenbank Rechtsinformationssystem des Bundes, nachgelesen werden.

Feuerpolizeiliche Beschau

Feuerpolizeiliche Beschau - Zu ihrer Sicherheit

Die Gemeinden haben regelmäßig feuerpolizeiliche Beschauen vorzunehmen, an denen (bei kommisioneller Durchführung) neben einem Gemeindeorgan auch der Rauchfangkehrermeister und ein Vertreter der örtlichen Feuerwehr teilnehmen.

Die gesetzlichen Grundlagen

Diese sind in den §§ 19-21 des NÖ Feuerwehrgesetzes (NÖ FG) geregelt, diese lauten:

§ 19 Feuerpolizeiliche Beschau

(1) Die Brandsicherheit von Bauwerken ist

  • a) in Wohnhäuser mit nicht mehr als 4 Hauptgeschosse sowie in Wohneinheiten sonstiger Bauwerke, die nur Wohnzwecken dienen alle 10 Jahre
  • b) in allen übrigen Bauwerken alle 5 Jahre zu überprüfen

(2) Der Gemeinderat kann durch Verordnung für einzelne Arten von Bauwerken, die unter Abs.1 lit. b fallen, anstelle der dort festgestzten Frist eine höchstens 10 jährige Frist festsetzen, soweit auf Grund  des widmungsgemäßen Verwendungszweckes oder der örtlichen Lage, Interessen der Brandsicherheit nicht entgegen stehen. Vor Erlassung einer Verodnung ist ein Gutachten eines brandschutzteechnischen Sachverständigen einzuholen.

(3) Aus Anlass der feuerpolizeilichen Beschau ist zu prüfen, ob die dem Eigentümer oder sonstigen Verfügungs-, Gebrauchs- oder Nutzungsberechtigten eines Bauwerks aufgetragenen Brandschutzvorkehrungen, so insbesondere die Schaffung und Einhaltung von Alarm- und Meldeanlagen oder Bereitstellung entsprechender Löschgeräte und Einrichtungen, von Löschwasser oder anderen Löschmittel, getroffen wurden. Die Betriebsbereitschaft vorgeschriebener Anlagen und Löschgeräte ist dabei zu überprüfen.

(4) Das Ergebnis der Überprüfung ist in einer Niederschrift festzuhalten. Andere als feuerpolizeiliche Mängel, die die Brandsicherheit gefährden, sind der zuständigen Behörde anzuzeigen.

(5) Die Gemeinde hat dem Eigentümer oder sonstigen Verfügungs-, Gebrauchs- oder Nutzungsberechtigten eines Bauwerks die Behebung festgestellter Mängel durch Bescheid unter Setzung einer angemessenen Frist aufzutragen. Nach Ablauf der Frist ist zu überprüfen, ob die Mängel behoben wurden.

§ 20 Durführung der feuerpolizeilichen Beschau

(1) Die feuerpolizeiliche Beschau für Bauwerke gemäß § 19 Abs.1 lit. a und Abs.2 ist vom zuständigen Rauchfangkehrermeister durchzuführen, soweit nicht wegen besonderer Umstände (z.B. Lagerung brennbarer Flüssigkeiten) von der Gemeinde eine erhöhte Brandgefahr festgestellt wird. Zuständig ist jener Rauchfangkehrermeister, der vom Eigentümer oder sonstigen Verfügungs-, Gebrauchs- oder Nutzungsberechtigten beauftragt wurde. Hat der Eigentümer oder sonstige Verfügungs-, Gebrauchs- oder Nutzungsberechtigte keinen Rauchfangkehrermeister beauftragt, hat die Gemeinde einen Rauchfangkehrermeister zu beauftragen. Der Rauchfangkehrermeister hat festgestellte Mängel die nicht innerhalb einer von ihm festgesetzten angemessenen Frist behoben wurden oder die wegen einer unmittelbaren Gefahr eine sofortige behördliche Maßnahme erfordern, der Behörde mittels einer Niederschrift anzuzeigen.

(2) Im übrigen ist die feuerpolizeiliche Beschau von der Gemeinde unter Beiziehung des Kommandanten der Feuerwehr bzw. eines von ihm namhaft gemachten geeignetes Feuerwehrmitgliedes der Gemeinde und eines Rauchfangkehrermeisters als Sachverständige vorzunehmen.

(3) Bei Bedarf sind für industrielle und gewerbliche Betriebsanlagen ein brandschutztechnischer Sachverständiger sowie die erforderlichen weiteren Sachverständigen beizuziehen.

(4) Der feuerpolizeilichen Beschau eines Betriebes ist der Feuerwehrkommandant der Betriebsfeuerwehr oder der Brandschutzbeauftragte als Auskunftsperson beizuziehen.

(5) Den Sachverständigen und den nach Abs.1 die feuerpolizeiliche Beschau durchzuführenden Rauchfangkehrermeister gebührt eine Entschädigung. Diese setzt, soweit sie ihnen nicht auf Grund anderer gesetzlichen Vorschriften zusteht, der Gemeinderat fest, wobei die Entschädigung nicht höher sein darf als jene, die dem Rauchfangkehrermeister nach den für ihn geltenden Vorschriften zukommt.

(6) Für jede durchgeführte feuerpolizeiliche Beschau hat der Eigentümer oder sonstige Verfügungs-, Gebrauchs- oder Nutzungsberechtigte einen kostenbeitrag zu leisten. Die Einhebung des Kostenbeitrages ist von der Gemeinde vorzunehmen. Die Höhe des Kostenbeitrages ist in unterschiedlicher Höhe für Wohn- und Betriebseinheiten und für eine Beschau nach Abs.1 und 2 durch Verordnung der Landesregierung festzulegen.

§ 21 Auskunftspflicht

Eigentümer oder sonstige Verfügungs-, Gebrauchs- oder Nutzungsberechtigte von Bauwerken haben zur Durchführung der feuerpolizeilichen Beschau den Zutritt zu gestatten und auf Verlangen Auskünfte zu erteilen, ferner sind Bescheide, Verhandlungsschriften, Prüfungsbefunde, Gutachten usw, soweit sie für den Brandschutz von Bedeutung sind, sowie Betriebs- und Brandschutzordnungen und Brandschutzpläne über Verlangen vorzulegen.

Was wird kontrolliert?

Unter anderem die Punkte, die aus dem folgenden Mängelkatalog hervorgehen:

Äussere Beschau

  • Antennenanlage über Dach blitzschutzmäßig nicht geerdet
  • Blitzschutzanlage augenscheinlich nicht in Ordnung - Attest felt
  • Fangköpfe schadhaft / Verputz ausgebrochen / Risse
  • Abdeckplatte(n) schadhaft
  • Fangaufsätz(e) schadhaft
  • Zugang zur Fangmündung schadhaft: Leiter, Treppe, Podest
  • Sicherheitsabstand Fangmündung - E-Leitung nicht gegeben
  • Flüssiggaslagerung nicht ordnungsgemäß
  • Hinweisschild auf Flüssiggaslagerung fehlt am Gebäudeeingang zur Lagerstätte
  • sonstige Lagerungen, die im Branfall die Baulichkeit gefährden

Nebengebäude

  • Öllagerung nicht ordnungsgemäß
  • Öllagermenge über 350l - über 1000l
  • Öllagerraum nicht brandbeständig ausgeführt
  • Entlüftung des Öllagerraumes fehlt - verschlossen
  • brennbares Material lagert im Öllagerraum
  • Öllagerraumtür: keine Brandschutztür
  • Öllagerraumbeschriftung fehlt 

Innere Beschau

Dachgeschoßbereich

  • Aufenthaltsraum im Dachgeschoß zum Dachbodenraum nicht brandhemmend/brandbeständig ausgeführt
  • Tür zum Dachbodenraum: keine Brandschutztür
  • Einstiegsöffnung zum Spitzboden - zum Seitenboden nicht brandhemmend
  • Dachbodenbeschüttung: Belag fehlt - fehlt teilweise
  • Kehrtürchen im ausgebauten Dachgeschoß
  • Sicherheitsabstände Fang - Holzbauteile nicht gegeben
  • Fangverputz im Dachgeschoß fehlt / teilweise
  • Entlüftung nicht ordnungsgemäß ausgeführt
  • Sicherheitsabstände Kehrtürchen - Holzbauteile nicht gegeben
  • Kehrtürchen nicht frei zugängig - schadhaft
  • Dachbodenfenster nicht frei zugängig
  • Dachbodenöffnung nicht verschließbar
  • leicht brennbare, zündschlagfähige oder schwer löschbare Güter laagern im Dachboden
  • Brennstofflagerung am Dachboden
  • Selchkammer im Dachboden schadhaft / Verputz fehlt teilweise
  • Sicherheitsabstand Selch - Holzbauteile nicht gegeben
  • innere Brandwand nicht verputzt - Verputz schadhaft
  • Tür in Brandwand: keine Brandschutztür - schadhaft
  • lose Elektroleitungen im Dachgeschoß
  • Stiege/Leiter zum Dachboden schadhaft

Allgemein zugänglicher Bereich

  • Gänge/Stiegen nicht frei von Lagerungen
  • Elektroinstallationen entsprechen augenscheinlich nicht den ÖVE-Vorschriften (Attest vorlegen)
  • Sicherungen überbrückt
  • Schutzschalter (FI - FU-Schalter) nicht funktionsfähig

Heizungsanlagen

  • Zugang zum Heizraum - Öllagerraum verstellt
  • Heizraum fehlt auf Grund der Anlagengröße
  • Feuerlöscher vor Heizraum fehlt - nicht überprüft
  • Heizraumtür: keine Brandschutztür - Türschließer
  • Heizraumbeschriftung fehlt - Fluchtschalter nicht gekennzeichnet
  • Prüfbericht - periodische Überprüfung der Heizanlage
  • Brandschutzschalter/Brandschutzstreifen schadhaft
  • Tropftasse unter Ölbrenner fehlt
  • Reinigungsöffnung im fix verlegten Verbindungsstück fehlt/ist schadhaft
  • Explosionsklappe schadhaft
  • Türkontaktschalter zum Öllagerraum fehlt
  • Sicherheitsabstand Brennstoff-Heizkessel-Verbindungsstück nicht eingehalten
  • Putztürchen schadhaft

Kellerbereich

  • lose Elektroleitungen
  • Lagerräume für flüssige Brennstoffe über 350l im Keller
  • Zugang Gashauptabsperrhahn nicht frei/gekennzeichnet

Garagenanlage

  • brennbare Gase - Flüssigkeiten - Brennstoffe lagern in der Garage
  • Verbindungstür Garage-Nebenraum nicht brandhemmend
  • Putztürchen in der Garage
  • erste Löschhilfe (Handfeuerlöscher) in der Garage fehlt oder nicht überprüft
  • Hinweistafeln in der Garage fehlen

Wohnbereich

  • Feuerstätte durchgebrannt
  • nicht brennbare Unterlage/Vorlageblech fehlt
  • Sicherheitsabstand der Feuerstättezu brennbaren Bauteilen fehlt
  • Rauch/Abgasrohr durchgerostet
  • Verdacht auf Fehleinmündung
  • Anschlusskapsel durchgerostet
  • Putztürchen nicht frei zugänglich/nicht verschließbar
  • Aschelagerung in brennbaren Behältern
  • brennbare Stoffe Holz/Textilien/Papier lagern zu nahe an der Feuerstätte
  • Kennzeichnung der Flüssiggaslagerung fehlt
  • Flüssiggaslagermenge größer als 15kg
  • Öllagermenge größer als 350l
  • Badezimmerbe- bzw. entlüftung verschlossen ( bei Gasfeuerstätten)      

Wespen & Co

Wespen und Co

Jeder kennt sie und fast jeden stören sie beim gemütlichen Grillnachmittag oder bei der Arbeit im garten. Sind sie nur auf Nahrungssuche, oder haben sie ein Nest im Garten oder demm Dachboden?
Auch wenn Wespen und auch vor allem Bienen die sehr nützliche Insekten sind und ohne sie es keine blühenden Gärten gäbe, können sie dem Menschen zur Last werden.
Jährlich fliegen sie durch Wohn- und Kinderzimmer. Auch wenn sie es nicht störend finden, denken sie dabei auch an die Kinder oder an die jungen Haustiere. Jedes Jahr entfernt die Freiwillige Feuerwehr Kematen/Ybbs Wespennester aus Bäumen, dachböden, Geräteschuppen und Schrebergärten. Scheuen sie nicht bei der Feuerwehr nach Rat zu fragen bzw. uns mit der Enfernung zu beauftragen.

Was kostet das eigentlich?
Verrechnet wird je nach eingesetzten Gerät, Mannschaft und Dauer des Einsatzes.

Wie können sie uns erreichen?
Sie können jederzeit mit unserem Kommando sowie jeden Mitglied Kontakt aufnehmen.
Siehe dazu Kontakt.

Tipps zum Umgang mit Wespen und Hornissen

  • In Wespennähe keine hektischen Bewegungen machen.
  • Obst, Kuchen, Säfte und Fleischwaren sollten nicht ohne Abdeckung stehen bleiben.
  • Beim Trinken aus Flaschen, Gläsern und Getränkedosen sich immer vorher vergewissern, dass sich kein Insekt hinein geschmuggelt hat. Kinder sollten einen Strohhalm verwenden.
  • Auch bei Obst, das Direkt vom Baum verzehrt wird, muss man aufpassen. Unter Umständen sitzt noch eine Wespe darin, die beim unbedachten Verzehr in den Mund oder Rachen sticht.
  • Bei Stichen in den Mund kann als Soforthilfe ein Eiswürfel verwendet werden.
  • Kleinkinder vom Nestbereich fern halten.
  • Die Flugbahn zum Einflugloch des Nestes nicht verstellen.
  • Nicht in mögliche Einfluglöcher stochern.
  • Keinesfalls selbst Insektenbekämpfungsmittel einsetzen. Unsachgemäße chemische Bekämpfung kann gefährliche Abwehrreaktionen der Insekten auslösen und zu Umweltbelastungen führen.
  • In der Nähe von Hornissennestern nachts Beleuchtung vermeiden und Fenster geschlossen halten. Hornissen fliegen auch bei Dunkelheit und erleuchtete Fenster stören die Orientierung. 
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Zum Nachdenken

Einfach zum Nachdenken?

200px Feuerwehrmann

Der Feuerwehrmann

Der Feuerwehrmann eine Maschine?
Vergleicht man Durchschnittsbürger mit feuerwehrmänner, so scheinen sie in verschiedenen Welten zu leben.
Der Bürger rechnet nicht mit Naturgewalten oder technischen Gebrechen und Unfällen. Sie sind häufig unterwegs, als hätten sie wie bei einem Computerspiel fünf Leben. Bei echter Bedrohung reagieren sie dann nervös und fordern Gratissoforthilfe: Sprich, sie rufen nach der Feuerwehr. Diese muß für sie die beste Ausrüstung und Gerätschaften zur Vrefügung haben.

Zweitberuf Feuerwehrmann
Wir freiwilligen Feuerwehrmänner leisten unseren Dienst unentgeltlich und mit großen idealistischen Einsatz. So ganz nebenbei stehen alle  Feuerwehrmänner im  Berufsleben bzw. Schullebenund sind dort in mehr oder weniger komplexe Arbeitsprozesse integriert. Auch dort gilt es seinen Mann zu stellen, denn die Arbeitsplatzsituation ist alles andere als beruhigend. Weiters sollte man auch noch den Familien- und Freundeskreis erwähnen, in welchen jeder Feuerwehrmann seinen Platz einnimmt.

Ultracool?
Einiges an psychischer und körperlicher Belastung der Einsatzkräfte wird zwar durch Routine abgepuffert, doch manche Auswirkungen sind nur mit Mühe wegzustecken.Wir sind auch nur Menschen und keine Maschinen. Wir stellen für den Dienst am Nächsten ständig unsere persönlichen Interessen und Anschauungen in den Hintergrund. trotz hohen Risikos bringen wir unsere Gesundheit mit ins Geschehen. Dies alles so nebenbei, denn freiwilliger Feuerwehrmann zu sein heißt, sich für einen zweiten Beruf zu entscheiden. Dass sehr oft Familien- oder Berufsleben darunter leiden, mag mitunter widernatürlich und anerkennend zugleich sein.

Rund um die Uhr

Wir Feuerwehrmänner erwarten keinen Applaus oder Heldenkult.
ein ehrliches Dankeschön reicht und.

24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr  

 

 

 

Haben sie gewußt ...

... daß die Feuerwehr kein Verein ist?
Die freiwilligen Feuerwehren in Österreich sind keine Vereine sondern Körperschaften öffentlichen Rechtes. Der wesentliche Unterschied zu einem Verein ist jener, dass hinter einer Feuerwehr ein gesetzlicher Auftrag steht. Vergleiche mit einem "normalen" Verein sind also nicht angebracht.

... daß unsere Mitglieder alle freiwillig arbeiten?
Wie der Name freiwillige Feuerwehr schon besagt sind alle unsere Mitglieder ehrenamtlich dabei. Das heißt wir bekommen KEIN Geld für unsere Arbeit. Anfallende kostenersätze werden für die Erhaltung und Erweiterung der Ausrüstung verwendet.Und das ist leider nicht jedem bekannt. Immer wieder hört man bei Einsätzen
"Ihr werdets ja eh sicher bezahlt" NEIN werden wir nicht. Wir alle sind aus Idealismus, Interesse und Kameradschaft dabei, das Ganze egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Es interessiert auch relativ wenige Leute, ob man nach einer einsaztreichen Nacht ausgeschlafen ist und dann vielleicht auch noch Probleme am Arbeitsplatz hat, da es auch immer mehr zum Problem wird, eine Freistellung vom Arbeitgeber zu erlangen.
Wofür auch - weil die Feuerwehr kommt ja sowieso.

... was die Mindestausrüstungsverordnung ist?
Es ist gesetzlich geregelt, was an Ausrüstung die Feuerwehr braucht. Auch die Anzahl und die Art der Fahrzeuge richten sich nach der Zahl der Einwohner, der sich im Ort befindlichen Gebäude und der Art der Objekte. Wenn hohe Objekte vorhanden sind wird zum Beispiel ein Hubrettungsgerät vorgeschrieben. Oft bekommt man zu hören ob man diese Gerätschaften alle überhaupt benötigt, aber sobald es dann erforderlich ist, erweist es sich als doch recht praktisch, dass das jeweilige Fahrzeug oder Gerät im Ort vorhanden ist. Ein sehr bekanntes Feuerwehrproblem.

... daß der Kommandant oder auch der Einsatzleiter persönlich haftbar sind?
Jedes Jahr gibt es österreichweit zahlreiche Gerichtsverhandlungen, da Beschädigungen bei einem Feuerwehreinsatz entstanden sind oder Feuerwehrmitglieder verletzt wurden! Im Beezug auf eine allfällige Geldstrafe wird sicherlich eine Lösung zu finden sein, eine Eintragung ins Strafregister kann aber niemand anderer auf sich nehmen, als diejenige Person selbst. Trotzdem gibt es in Österreich tausende Freiwillige, die diesen "Ehren-Dienst" durchführen.

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